…auf unserem Hof!

Wir, die Familie Eimer, begrüßen Sie herzlich auf unserer Seite, die unseren kleinen Bioland-Hof ein wenig bekannter machen soll. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über unseren Nebenerwerbs-Betrieb sowie über die Produkte, die sie bei uns erwerben können.

Unser Hof liegt inmitten des Jahrhunderte alten Ortskerns von Hönebach. Vermutlich wurde hier seit der Ortsgründung vor rund 700 Jahren Landwirtschaft betrieben. Die uns bekannte Familiengeschichte der „Lingemanns“ reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Bis in die 1980er Jahre hinein wurde auf dem Hof von Käthe und Otto Eimer Landwirtschaft im Haupterwerb betrieben. Danach führte Hermann Eimer mit seiner Familie im Nebenerwerb für viele Jahre eine Rinderhaltung fort, während die Ackerflächen verpachtet waren.

Seit 2012 habe ich, Christian Eimer, den Betrieb im Nebenerwerb übernommen und schweren Herzens die Rinderhaltung aufgegeben. Stattdessen wollte ich unsere Ackerflächen zukünftig wieder selbst bewirtschaften.

Da mir insbesondere die Pflege unserer heimischen Kulturlandschaft am Herzen liegt, entschloss ich mich ein Jahr darauf, 5 Hektar Streuobstwiesen rund um Hönebach zu pachten und diese wieder instand zu setzen und zu pflegen. Dort ernten wir ab Sommer unser Obst, welches wir direkt vermarkten oder zu unserem leckereren Streuobstwiesen-Apfelsaft verarbeiten.

Auf den inzwischen rund 35 ha Ackerland, die sich zum Teil noch in der Umstellungsphase zu Bio-Äckern befinden,
baue ich in Kooperation mit meinem Bioland-Kollegen Rico Platzdasch aus Raßdorf wechselnde Getreidearten, Hülsenfrüchte sowie Kartoffeln  und Gemüse an, welches wir seit 2018 in unserem kleinen, saisonalen Hofladen verkaufen. 

Auf unseren Grünlandflächen weiden ganzjährig Pensionspferde, für die wir auch das Heu selbst produzieren. Der Pferdemist kommt danach selbstverständlich zurück auf unseren Acker.

Besonders am Herzen liegt uns Nachhaltigkeit: Als Bioland-Betrieb arbeiten wir ohne künstlichen Dünger oder synthetische Pflanzenschutzmittel. Statt auf Monokulturen zu setzen, bauen wir abwechslungsreiche Fruchtfolgen an und fördern so die Biodiversität und die Artenvielfalt. Durch Brach- und Blühflächen sowie unsere extensive Bewirtschaftungsweise leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz in unserer Region. Ebenso fördern wir Klimaschutz und regionale Wertschöpfung, indem wir auf Direktvermarktung und kurze Transportwege setzen.